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Pausenregelung in der Schweiz (inkl. Rechner)

Pausenregelung in der Schweiz (inkl. Rechner)
Die an einem Arbeitstag erforderliche Mindestpause ist im Schweizer Arbeitsgesetz geregelt. Wir erklären in Kürze das Wichtigste dazu und bieten auch einen kleinen Mindestpausen-Rechner an.

Sich eine Auszeit von körperlichen oder mentaler Arbeit zu gönnen tut nicht nur gut, es vermeidet auch Fehler und Unfälle. Das Schweizer Arbeitsgesetz definiert folgende Mindestpausen1:

  • bei mehr als 5.5 Arbeitsstunden: 15 Minuten Pause
  • bei mehr als 7 Arbeitsstunden: 30 Minuten Pause
  • bei mehr als 9 Arbeitsstunden: 60 Minuten Pause

Pausen von mehr als 30 Minuten dürfen aufgeteilt werden. Bei flexiblen Arbeitszeit (z.B. Gleitzeit) ist die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit ausschlaggebend2.

Da neben der Erholung auch die Verpflegung ein Grund der Pause darstellt, muss die Pause in der Mitte des Arbeitstages angesiedelt sein, Anfang und Ende des Tages gelten nicht.

Was auf den ersten Blick nicht direkt ersichtlich ist, dass sich durchaus Mindestpausen von z.B. 10 oder 40 Minuten ergeben können. Dies ist der Fall, wenn Arbeitsbeginn und Arbeitsende vorgegeben sind. Beispiel: Arbeitsbeginn um 10:00 Uhr und Arbeitsende um 19:40 Uhr, dies geht nur dann mit den gesetzlichen Vorgaben von oben auf, wenn neben 9 Stunden Arbeit folglich auch 40 Minuten Pause gemacht wurden. Wenn nämlich nur 35 Minuten Pause gemacht wurden, wären die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllt, da die Arbeitszeit dann über 9 Stunden betragen würde und eine Mindestpause von einer Stunde erforderlich wäre.

Klingt kompliziert? Um die Berechnung der Mindestpause möglichst einfach zu machen, bieten wir hier einen unverbindlichen Mini-Pausenrechner an:

Der Mini-Pausenrechner
Rechne hier die Mindestpause aus. Wähle einfach was auf dich zutrifft.
Ich arbeite an einem Arbeitstag
Stunden.
Ich arbeite von
Uhr bis
Uhr.
Ich arbeite durchschnittlich
Stunden am Tag.
⇒ Mindestpause von 0 Minuten erforderlich

Apropos: Auch wenn der Mitarbeitende gerne durcharbeiten möchte, um früher nach Hause zu gehen: Das ist nicht erlaubt! Das Arbeitsgesetz schreibt das absolute Minimum vor. Arbeitgeber können längere Pausen definieren oder auch Pausen als bezahlte Arbeitszeit gelten lassen, um Anreiz zu schaffen, mehr Pause zu machen. Denn Pausen wirken sich positiv auf die Gesundheit und Effizienz am Arbeitsplatz aus.

In unserer Zeiterfassung hakuna ist die Mindestpause ein integraler Bestandteil der Life-Work-Balance. So sind beispielsweise systematische Verstösse gegen die Pausenregelung einfach ersichtlich und dank frühzeitiger Intervention kann die Gesundheit der Arbeitnehmer geschützt werden.

Referenzen

Gina Bialas
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